2020

1975

1992

2000

2004

2005

2006

2009

2011

2016

2020

Lissi kurz und bündig

Ich trete an um Oberbürgermeisterin von Bonn zu werden! Im September 2019 hat mich die Bonner SPD einstimmig zur Herausforderin des Amtsinhabers gewählt.

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  • 44 Jahre, verheiratet, 3 Kinder (7, 13, 15)
  • auf dem Papier Alice, genannt immer schon Lissi
  • gebürtige Bonnerin, aufgewachsen im Bonner Süden (Kessenich, Gronau, Dottendorf)
  • Jetzt auf dem Venusberg lebend
  • Studium: Jura und Volkswirtschaftslehre in Bonn - Juristin
  • Beigeordnete in Bornheim, Dezernentin für:
    Kinder, Jugend, Familien, Schulen, Soziales, Senioren, Integration, Demographie, Weiterbildung
  • Zuvor:
    Bundesfinanzverwaltung, Bundeszentralamt für Steuern
    Geschäftsführerin für FRÖBEL Rhein-Ruhr gGmbH
    Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Gesellschafts-, Erb- und Steuerrecht
    Beratung von Familienunternehmen (INTES und FLICK GOCKE SCHAUMBURG)
  • Mitgründerin der Kita Liliput e.V. in Bonn
  • In meiner Freizeit: Ziegen, Garten, Handwerken, Wandern, Kino & Kultur
Lissi ausführlich

Politische Themen waren immer präsent

1975 als Jüngste von vier Kindern in Bonn geboren, auf dem Papier Alice, genannt aber immer Lissi.

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Aufgewachsen in Kessenich, Gronau und Dottendorf war ich Schülerin der Montessori-Schule und des Friedrich-Ebert-Gymnasiums, habe Cello und im BTHV Hockey gespielt. In meiner Familie waren politische Themen immer präsent.

Mein Vater war Bundestags-Abgeordneter, später Staatssekretär und Minister im Kabinett von Helmut Schmidt, meine Mutter als Rechtsanwältin aktiv und immer engagiert im Lokalen, Mitbegründerin verschiedenster Initiativen und Vereine wie der Freibad Freunde Friesdorf oder Kultimo, der Dottendorfer Bürgerinitiative zur Rettung der Stadtteilbibliothek.

1975

Seit der Schule bin ich politisch

Der Fall der Mauer, der Hauptstadtbeschluss, der Irakkrieg und die Asylrechtsreform waren die prägenden Ereignisse, die mich schon als Schülerin „politisiert“ haben.

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Dabei habe ich erstmals erfahren, wie wichtig es ist, sich zu informieren, zu debattieren und für die richtige Sache einzusetzen – und einfach politisch aktiv zu sein. Ich war dann auch Schülersprecherin meiner Schule und bin früh in die SPD eingetreten. Bei aller kritischen Auseinandersetzung auch mit meiner Partei sind mir deren Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität bis heute ganz besonders wichtig. Das hat mich aber nie gehindert, parteiübergreifend zu denken und zu arbeiten.

1992

Im Studium spezialisiert

Nachdem meine drei größeren Geschwister aus- und weggezogen waren, bin ich - als Jüngste - zum Studium in Bonn geblieben.

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Ich habe Jura und Volkswirtschaftslehre studiert und meine Stadt als Studentin neu kennengelernt. In dieser Zeit war ich parteipolitisch nicht aktiv, brauchte und wollte davon Abstand und Unabhängigkeit. Mich interessierten damals insbesondere die wirtschaftlichen Zusammenhänge. Deshalb habe ich mich mit dem Studium und dem Referendariat am Oberlandesgericht Koblenz in Gesellschafts-, Erb- und Steuerrecht spezialisiert.

2000

Familie und Beruf: immer beides!

Unsere älteste Tochter kam in der Zeit zwischen dem schriftlichen und mündlichen zweiten juristischen Staatsexamen zur Welt.

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Seitdem kenne ich ein Leben im Beruf ohne Familie nicht. Für mich ist es selbstverständlich, die unterschiedlichen Bedürfnisse aufeinander abzustimmen und so gut wie möglich unter einen Hut zu bringen. Die Erfahrungen aus Familie und Beruf sowie aus meinem ehrenamtlichen Engagement sind für mich gleichermaßen wichtig. Zusammen machen sie mich zu der, die ich bin. Ob gemeinsame Projekte oder berufliche Schritte, Familie und Beruf, die Umsetzung gelingt in unserer Familie im Team. Mein Mann Eric und ich entscheiden gemeinsam und teilen Zeiten, so wie es für uns alle passt.

2004

Wo ein Wille, da ein Weg!

Um in den Beruf starten zu können, brauchten wir einen Kitaplatz.

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Das war in Bonn 2005 aussichtslos. Deshalb habe ich am Rande eines frustrierenden Kita-Besichtigungstermins andere verzweifelte Eltern angesprochen und gemeinsam haben wir dann erlebt, wie ein fester Wille vieles möglich macht, wie man binnen weniger Wochen einen Verein gründen, sich in Kitafinanzierung, Organisation, Personaleinstellung etc. einarbeiten und eine Kita an den Start bringen kann. Im März wurde der Verein gegründet und bereits im Oktober haben wir dann die Eröffnung der Kita Lilliput in der Kaiserstraße gefeiert. Ich habe dann noch einige Jahre als Vereinsvorsitzende die Geschäfte im Vorstand geführt.

 

2005

Rechtsanwältin für Familienunternehmen

Beruflich habe ich zunächst als Rechtsanwältin gearbeitet.

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Ich habe bei der Bonner Unternehmensberatung INTES und danach bei der Rechtsanwaltskanzlei FLICK GOCKE SCHAUMBURG insbesondere Familienunternehmen beraten. Seitdem weiß ich, was Unternehmertum im besten Sinne heißt: Etwas unternehmen, an eine Idee glauben und diese konsequent umsetzen. Etwas kreativ erschaffen und andere mitreißen. Verantwortung für die Idee, Mitarbeiter und häufig auch den Standort übernehmen. Die Begegnungen mit vielen tollen familiengeführten Unternehmen haben mich bis heute in meinem Verständnis für Wirtschaft, Führung und Verantwortung geprägt.

2006

Entscheiden, gestalten, machen

Die Erfahrungen der erfolgreichen ehrenamtlichen Kita-Jahre und der Einblick ins Unternehmertum haben mich stark geprägt.

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Das Erleben, dass man etwas schaffen kann, wenn man entscheidet, gestaltet und handelt und die Erfahrung, dass aus Willen und Gemeinschaft Extrakraft entsteht, haben mich begeistert. Deshalb war dann irgendwann das Gestalten wollen stärker in mir als das Beraten wollen. Deshalb habe ich mich von der Beratungstätigkeit verabschiedet und für eine Position als Geschäftsführerin eines großen bundesweiten Kita-Trägers, FRÖBEL, entschieden.

2009

Leiten und Verwalten muss man können

Im ehrenamtlichen Vorstand und später als Geschäftsführerin bei FRÖBEL habe ich jede Menge Erfahrungen zu den Stärken und Schwächen von Planung und Organisation sowie Projektmanagement und Führung gesammelt.

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Gleichzeitig habe ich erkannt, dass ich meine Leidenschaft sowie das soziale und nachhaltige Gestalten für die Gemeinschaft in leitender Stelle auf kommunaler Ebene einbringen möchte. Dazu habe ich den Einstieg in die öffentliche Verwaltung beim Bund gewählt, habe Führungsverantwortung beim Bundeszentralamt für Steuern wahrgenommen und das Zusammenspiel von Bundesministerien untereinander, mit der nachgeordneten Behörde, zwischen Landes- und Bundesverwaltung kennengelernt. Gleichzeitig wurde ich auf Führungsaufgaben intensiv vorbereitet.

2011

Gestalten für die Gemeinschaft

Private und berufliche Erkenntnis kann ich nicht trennen.

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Das weiß ich, seit wir unsere Kinder in Bonn großzogen und ich beruflich mit verschiedensten Kommunen zu tun hatte. Die großen Unterschiede, die ich dabei kennenlernte, zeigten mir vor allem eins: Die Rahmenbedingungen, die eine Stadt für ihre großen und kleinen Bürgerinnen und Bürger schafft, sind entscheidend für die Entwicklungsmöglichkeiten, für die Chancengerechtigkeit, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für gesunde und glückliche Lebensbedingungen. Für mich war damit klar: Ich will in einer Kommune Verantwortung übernehmen und das Zusammenleben der Gemeinschaft gestalten. Deshalb habe ich 2016 die Aufgaben der Beigeordneten in Bornheim übernommen und bin Dezernentin für Kinder, Jugend, Familien, Schulen, Soziales, Senioren, Integration, Demographie und Weiterbildung. Jeden Tag aufs Neue bin ich fasziniert, was man alles mit seiner Verwaltung, Politik, Bürgerinnen und Bürgern anstoßen und verändern kann.

2016

Und jetzt möchte ich Oberbürgermeisterin von Bonn werden!

13. September 2020
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